Der Wellensittich ist in Österreich ein beliebtes Haustier. Um es einem Wellensittich aber gemütlich zu machen sollte man einige Dinge beachten.
Wellensittiche sollten auf jeden Fall mindestens zu zweit gehalten werden, da sie Schwarmvögel sind und alleine seelisch und körperlich verkümmern würden. Ein Plastikvogel oder Spiegel ist kein adäquater Ersatz für ein lebendes Tier. Vom Geschlecht her sollte man immer darauf achten, dass in der Gruppe auch ein Männchen dabei ist, den mehrere Weibchen rivalisieren im Allgemeinen.
Der Käfig der Wellensittiche sollte breiter als hoch sein und für ein Pärchen mindestens einen Meter hoch und 50 Zentimeter tief sein. Bei einer kleinen Gruppe von 4 bis 6 Tieren muss schon eine Zimmervoliere mit einer Grundfläche von einem Quadratmeter bereitgestellt werden. Mit der Größe der Gruppe wächst auch die Größe der Voliere.
Der Käfig sollte auf Tischhöhe aufgestellt und vor Zugluft geschützt sein. Außerdem sollten darin viele Klettermöglichkeiten vorhanden sein. Diese sollten allerdings nicht aus Plastik sein. Am besten eigenen sich Äste.
Als Einstreu ist grober Sand vorzuziehen, der mit Muschelgrit versetzt ist. Der Sand ist mindestens einmal wöchentlich zu wechseln. Außerdem muss eine Sepiaschale oder ein Mineralstein zum Abwetzen des Schnabels im Käfig stehen.
Wichtig bei der Haltung von Wellensittichen ist auch, dass sie täglich einen mehrstündigen Freiflug machen dürfen.
Die Ernährung setzt sich hauptsächlich aus Grassaaten und Gräsern zusammen. Das Grundfutter aus dem Fachhandel besteht hauptsächlich aus einer Körnermischung mit verschiedenen Sorten von Rispenhirse. Auch sehr geeignet ist Kolbenhirse. Obst und Gemüse sollte gelegentlich angeboten werden, allerdings in nicht zu großen Mengen. Als Getränk eignet sich Wasser.
Beachtet man diese Grundlagen, sollte einem fröhlichen Vogelleben nichts im Wege stehen. Natürlich gibt es noch Feinheiten die man beachten kann. Will man sich Wellensittiche zulegen sollte man generell viel über diese Tiere lesen oder sich von einem Fachmann beraten lassen um auch alles Wichtige für die Haltung zu erfahren.
Auch wenn man sich ohne weitere Komplikationen einen Hund anschaffen kann, so ergibt sich daraus eine Vielzahl an unterschiedlichen rechtlichen Aspekten und Pflichten, die man beachten muss. Ähnlich wie bei einem Auto und verpflichteten Autoversicherungen, muss man selbiges bei einem Hund beachten. Folgende wichtige Punkte existieren.
Der Hundehalter haftet für jeglichen Schaden, der vom Hund angerichtet wird. Sei dies ein Sachschaden oder auch Verletzungen die entstehen, wenn ein Hund ein Baby und Eltern anspringt und sie dabei verwundet.
Außerdem wird in den meisten Ländern eine Hundesteuer erhoben, wenn man im Besitz eines Hundes ist.
Die Höhe dieser Steuer hängt von der Region ab und ist nicht genormt, aber selbstverständlich ist sie nicht so hoch, dass man sofort Kredite aufnehmen muss, um sie bezahlen zu können. Neben einer Steuer ist es seit einigen Jahren Pflicht, seinen Hund mit einem Chip zu versehen, der eine eindeutige Identifizierung des Tieres ermöglicht.
Aber neben den eben erwähnten Regelungen, damit man einen Hund halten kann, gibt es natürlich auch noch Verordnungen und Vorschriften zur Hundehaltung selbst, also welche Lebensbedingungen ein Hundebesitzer seinem Tier zukommen lassen muss. Diese Regeln fallen unter die Hunde Tierschutz Verordnung. Darin finden sich unter anderem Bestimmungen für Zwinger, Räume und Leinen.
Natürlich kann man seinen Hund auch speziell ausbilden lassen, z.B. zum Begleithund oder Rettungshund. Dabei sind aber keine umfangreichen gesetzlichen Vorschriften einzuhalten, sondern man muss sich dann eher an die Dachverbände der Hundeschulen anpassen. Natürlich kann man alle Hunde Owtscharke (Schäferhunde), Dackel, Pudel und Rottweiler zu Begleithunden ausbilden lassen, jedoch ist es sehr fraglich, ob man einem kleinen Dackel die Aufgabe als Bildenhund zukommen lassen will. Für diese Aufgaben sind dann doch einige Hunderassen eher vorgesehen als andere.
Als Hundehalter sollte man sich jedoch den Pflichten und der rechtlichen Lage bewusst sein, damit man am Ende keine bösen Überraschungen erlebt.